Wir über uns

Mein Name ist Hubert Hecker, und im Sommer 2015 kam ich durch die neu zu uns strömenden Menschen nicht umhin, mir Gedanken über ihr Empfinden zu machen:

Ankommen...im neuen Land, in neuer Realität... Hoffnungen, Anpassungen, Wünsche... Wo bin ICH angekommen?...bin ich angekommen?...

Bei den ganzen Überlegungen fiel mir auf, dass der Umgang hier mit den neuen Menschen sehr unterschiedlich war und ist. Mir wurde deutlich, dass Ängste, häufig genährt durch mangelnden Kontakt mit dem Neuen, den "Fremden", oft den menschlichen Blick nicht zuläßt.
Dabei geht es doch eigentlich immer "nur" um Menschlichkeit, überall... und wir wünschen uns doch eigentlich alle, so empfangen und behandelt zu werden, egal wo wir sind. Durch diese Überlegungen kam ich auf die Idee, selbst etwas zu bewegen und habe mit dem Projekt "Für jeden ist ein Platz frei" begonnen. Mein tiefer Wunsch ist und war es, den Blick auf die Menschen positiv zu verändern, Offenheit und Aufmerksamkeit zu fördern und etwas im direkten Umfeld zu bewegen. Als ich im August 2015 mit meinem handgeschriebenen Konzept bei der Stadt Krefeld auflief, war ich über die sehr schnelle Unterstützung erfreut, was die bis dahin angefallenen Hürden der Realisierung verwässern lies. So baute ich im Oktober 2015 einfach ein Fotostudio in ein Flüchtlingsheim ein und verbrachte zwei Wochen der Freude dort Ein wirkliches Vergnügen und eine wunderbare Arbeit:

auf glückliche Menschen treffen mit anderen Kulturen in Freundlichkeit Zeit zu verbringen Kinder, die während der Aufnahmen im Studio spielen Selbstgebackenes wird gebracht angeregte Kommunikation... manchmal helfen Hände und Füße, wenn Worte fehlten? Wer hätte das gedacht?

Und auch hier stellte man fest, wenn ICH mich den Menschen gegenüber öffne, ergibt sich eine ganz neue Qualität der Begegnung..... und mündet in Freude für beide Seiten! In dieser Zeit wurde mir klar, dass die Probleme, die wir hier in Deutschland/Europa mit "dem Fremden" haben, nicht auf die Flüchtlinge allein begrenzt sind. Es trifft häufig alles Andersartige... die sogenannten Randgruppen. Und was ist der Kern dieser Tatsache:

Es ist die fehlende MENSCHLICHKET in meinen Augen ....weil wir uns nicht mehr trauen, unser gegenüber in seiner Andersartigkeit zuzulassen, ....UNVOREINGENOMMEN zuzulassen.